Ich habe aus deiner Hand geatmet,
habe all deine Farben gesehen und mehr
deine tausend Gesichter
habe so viel gefunden
und keine Worte es zu verraten

by Hans Kruppa




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Wer schweigend dabei zusieht wie die Liebe ihn verlässt, nachdem sie ach so lang um Aufmerksamkeit gebettelt hat, wer sie einfach ziehen lässt aus Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit, obwohl sie weinend und wehklagend an alle Türen geklopft hat, der hat jeden Schmerz und Kummer über diesen Verlust verdient.
10.12.18 11:32


Nur dort, wo Angst ist, kann Mut existieren.
7.12.18 03:11


Diese kleine Pflanze aus dem Samenkorn, sie ist noch immer in mir. Und sie lebt und wächst. Gräbt ihre Wurzeln tief hinein in mich und in mein Herz. Ich kann ihr Wachsen spüren. Fühlen, wie ihre Wurzeln mich weiter und weiter umschlingen. Sie wird einmal ein Baum werden, groß und mächtig, mit einer Krone, die den Himmel überspannt. Wenn sie nicht dem Sturm zum Opfer fällt. Noch immer tobt er am Rande meiner Wahrnehmung. Irgendwann wird er die Richtung ändern und zurückkommen zu mir. Wie stets. Vielleicht ist der Baum bis dahin stark genug. Oder ich, ihn zu halten.
5.12.18 21:55


Ist nicht Hoffnung die große Gefahr dort draußen?
Ein Gefühl, ein Bild, ein Ziel, ein Traum, heute noch Phantasie, morgen vielleicht schon Wirklichkeit? Etwas, das einem Leben eine Richtung gibt und einen Sinn. Hoffnung ist, wofür man morgens aufsteht und weiter kämpft, Tag um Tag. Hoffnung ist der einzige Grund, aus dem ein jeder von uns hier ist.
Aber ist es nicht auch die Hoffnung, die so viele Menschenleben nimmt? Wer sie verliert, verliert sich selbst. Denn wenn sie geht, so nimmt sie stets etwas mit von dir. Wie viele Seelen sind zerbrochen, weil sich ihre Hoffnung als Täuschung erwiesen hat? Weil das Gefühl unerwidert bleibt, das Bild nie greifbar wird, das Ziel, der Traum mit jedem Schritt nach vorn nur weiter fort eilt? Wie viele Menschen haben alles geopfert von sich, weil sie ihre Hoffnung um jeden Preis festhalten wollten? Wie viele haben sich gänzlich verloren bei dem verzweifelten Versuch, in Gänze bei sich zu bleiben?
Hoffnung ist die große Grausamkeit dort draußen. Hoffnung ist der Eispanzer, der sich schützend um dich legt, und das Feuer, das dich wärmt und taut. Hoffnung ist die Nacht, die alles schlechte vor dir verbirgt, und der helle Tag, der in jedem Winkel Klarheit schafft.
Hoffnung ist der einzige Grund, aus dem ich noch immer nach dem Leben strebe. Und Hoffnung wird es sein, die es mir irgendwann nehmen wird.
Hoffnung ist meine Gefahr dort draußen. Doch ich kann nicht anders, als sie jedes Mal erneut in die Arme zu schließen wie den Freund, der sie mir ist, und sie schützend um mich zu wickeln wie einen Mantel, der den Winterwind aussperrt. Ohne Hoffnung bin ich nichts. Mag ich sie auch noch so sehr fürchten. Ohne Hoffnung bin ich nichts.
5.12.18 02:05


Soll das also die Lösung sein? Einfach nur "ich selbst sein"? Kann das Leben wirklich so grausam sein?
4.12.18 00:47


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